Verankerungstechnik
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1. Können Ankerschienen als Meterware (z.B. 6 Meter) auf der Baustelle angepasst werden?
Ankerschienen können auf der Baustelle zugeschnitten werden (Sonderfixlängen), z.B. durch die Verwendung von Endankern.
Dies ist möglich für: HTA 28/15, HTA 38/17, HTA 40/25, HTA 40/22 und HZA 41/22.
2. Was ist zu berücksichtigen, wenn die Ankerschiene nicht bündig mit der Betonoberfläche eingebaut wurde?
Der Zwischenraum ist bei der Montage der Anschlußkonstruktion vollflächig zu unterfüttern und falls erforderlich ist ein Nachweis auf Schraubenbiegung zu führen.
3. Sind für die HTA 40/22 und HTA 50/30 Anschweißanker bei dynamischer Beanspruchung erforderlich?
Nein, auch bei dynamischer Belastung reicht der Standardanker Typ B6 aus.
4. Ist der Brandschutz in der HTA bzw. HZA-Zulassung geregelt?
Ja, die Zulassung machte eindeutige Aussagen zu Traglasten und Einbausituation bei Anforderungen hinsichtlich der Feuerwiderstandsdauer F90 und F60.
5. Können hohen Lasten in Schienenlängsrichtung aufgenommen werden?
Ja, mit Dynagrip (HZA 29/20, HZA 38/23) bis zu FRd= 16,8 kN
6. Können Trapezblechbefestigungsschienen über Oberkante der Betonoberfläche hervorstehen?
Ja. ein Überstand bis zu maximal 5 mm über Oberkante Betonoberfläche ist möglich, dies ist in der HTU-Zulassung Z 21.4-84 geregelt!
7. Welche Möglichkeiten bestehen, wenn hohe Zuglasten ins Betonbauwerk eingeleitet werden müssen?
Es besteht die Möglichkeit bei der HTA-Schiene über Zulagebewehrung Zuglasten in schmale Bauteile einzuleiten. Alternativ ist zu prüfen ob ev. HGB-Schienen zum Einsatz kommen können.
8. Können Ankerschienen auch gebogen werden?
Ja, das Biegen von Ankerschienen ist kein Problem dar, Biegradien sind im B-Katalog zu finden.